ADHS und Angst: Wenn Unaufmerksamkeit, Überaktivierung und Sorgen aufeinandertreffen

Einleitung

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die durch anhaltende Muster von Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität-Impulsivität gekennzeichnet ist und erhebliche Auswirkungen auf das schulische, berufliche, soziale und emotionale Funktionsniveau haben kann. Obwohl sie häufig mit dem Kindesalter in Verbindung gebracht wird, wird sie heute weithin als eine Erkrankung anerkannt, die über die gesamte Lebensspanne hinweg bestehen bleiben kann und sich in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter in unterschiedlichen klinischen Formen zeigt (Faraone et al., 2021; Wolraich et al., 2019).

Zu den häufigsten Komorbiditäten von ADHS zählen Angststörungen, die eine zentrale Rolle einnehmen. Das gemeinsame Auftreten von ADHS und Angst, das auf den ersten Blick lediglich als Summe mehrerer Symptome erscheinen mag, stellt vielmehr eine komplexe klinische Konstellation dar, in der Aufmerksamkeitsprobleme, emotionale Dysregulation, Vermeidungsverhalten, Überkontrolle, geringes Selbstwertgefühl und chronischer Stress sich gegenseitig verstärken können. Mit anderen Worten: Angst kann ADHS verschleiern, ADHS kann sekundäre Angsterfahrungen begünstigen, und in vielen Fällen teilen beide Zustände teilweise überlappende psychologische und neurokognitive Mechanismen (Katzman et al., 2017; Choi et al., 2022).

Das Verständnis dieser Wechselwirkung ist von grundlegender Bedeutung, um zunächst eine genaue Diagnose zu stellen, aber auch um individuelle Interventionen zu planen, die auf die Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten zugeschnitten sind.

Wie häufig treten Angst und ADHS gemeinsam auf?

Die wissenschaftliche Literatur zeigt konsistent, dass Menschen mit ADHS ein erhöhtes Risiko haben, im Laufe ihres Lebens weitere psychische Störungen zu entwickeln. Bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS treten psychiatrische Komorbiditäten häufig auf und umfassen oppositionell-aufsässige Störungen, spezifische Lernstörungen, affektive Störungen und Angststörungen (Wolraich et al., 2019; Njardvik et al., 2025). Im Erwachsenenalter wird die Komorbidität oft noch deutlicher: Depressionen, Angststörungen, Substanzgebrauchsstörungen, emotionale Dysregulation und Persönlichkeitsproblematiken können das diagnostische und therapeutische Bild zusätzlich erschweren (Katzman et al., 2017; Choi et al., 2022).

Die Schätzungen variieren je nach Stichprobe, diagnostischen Instrumenten und klinischem Setting, doch verschiedene Studien zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Erwachsenen mit ADHS auch Symptome oder Diagnosen einer Angststörung aufweist. Aufmerksamkeits- und Organisationsschwierigkeiten können wiederholte Erfahrungen von Misserfolg, Verspätung, Vergesslichkeit, sozialer Missbilligung und Überforderung hervorrufen und so im Laufe der Zeit zur Entwicklung von antizipatorischer Sorge, Hypervigilanz und Vermeidungsstrategien beitragen (Katzman et al., 2017; Fu et al., 2025).

Es ist jedoch wichtig, eine vereinfachende Sichtweise dieses Phänomens zu vermeiden, nach der Angst immer „sekundär“ zu ADHS wäre. In einigen Fällen kann sie der Erkennung der Aufmerksamkeitsprobleme vorausgehen; in anderen stellt sie eine eigenständige Erkrankung dar; in wieder anderen entsteht sie aus dem Zusammenspiel von neuroentwicklungsbedingter Vulnerabilität, familiärem Umfeld, Umweltanforderungen, schulischer oder beruflicher Biografie und temperamentbedingten Faktoren.

Symptomüberschneidungen und diagnostische Schwierigkeiten

ADHS und Angst können oberflächlich betrachtet ähnlich erscheinen. Eine ängstliche Person kann zerstreut wirken, weil sie von inneren Sorgen eingenommen ist; eine Person mit ADHS kann hingegen ängstlich erscheinen, weil sie ständig versucht, Fristen, Verpflichtungen und Umweltanforderungen hinterherzukommen. In beiden Fällen können Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Erschöpfung und eine verminderte Leistungsfähigkeit im Alltag auftreten.

Die Differenzialdiagnose erfordert daher Aufmerksamkeit für den tatsächlichen Ursprung des Symptoms und dessen „Warum“, ohne sich allein auf dessen Vorhandensein zu beschränken.

Bei ADHS ist die Unaufmerksamkeit in der Regel allgegenwärtig, früh einsetzend und situationsübergreifend. Die betroffene Person kann Schwierigkeiten haben, die Aufmerksamkeit auch ohne spezifische Sorgen aufrechtzuerhalten, viele Aktivitäten beginnen, ohne sie abzuschließen, Gegenstände verlieren, Termine vergessen, prokrastinieren und den Zeitaufwand für die Erledigung einer Aufgabe unterschätzen. Bei Angst hingegen steht die Aufmerksamkeitsproblematik häufig in Zusammenhang mit Grübeln, wahrgenommener Bedrohung, Angst vor Fehlern oder dem Bedürfnis nach Kontrolle.

Ein Kind mit ADHS kann sich ablenken lassen, weil es Schwierigkeiten hat, den Aufmerksamkeitsfokus zu regulieren; ein Kind mit Angst kann unaufmerksam erscheinen, weil es befürchtet, Fehler zu machen, bewertet zu werden oder nicht zu genügen. Überträgt man diese Entwicklungslinie auf das Erwachsenenalter, kann eine Person mit ADHS zu spät kommen, weil sie Schwierigkeiten mit der zeitlichen Planung hat; eine ängstliche Person hingegen kann deutlich zu früh erscheinen, um Unsicherheit zu reduzieren. Wenn beide Bedingungen gleichzeitig bestehen, kann das Gesamtbild besonders belastend werden: Die Person, die die gerade beschriebene innere Dichotomie erlebt, kann sich Kontrolle und Vorhersehbarkeit wünschen, diese jedoch aufgrund der aufmerksamkeitsspezifischen und exekutiven Desorganisation nicht aufrechterhalten.

Gemeinsame Mechanismen: Exekutivfunktionen, Emotionsregulation und kognitive Belastung

Ein wichtiger Berührungspunkt zwischen ADHS und Angst betrifft die exekutiven Funktionen. Zu diesen gehören Prozesse wie Planung, Arbeitsgedächtnis, Inhibition, kognitive Flexibilität, Fehlerüberwachung und Aufmerksamkeitsregulation. Bei ADHS sind diese Prozesse häufig weniger effizient, mit Auswirkungen auf das Zeitmanagement, die Prioritätensetzung und die Zielverfolgung (Faraone et al., 2021).

Angst kann ihrerseits die exekutiven Funktionen durch eine erhöhte kognitive Belastung beeinträchtigen. Sorgen beanspruchen mentale Ressourcen, verringern die Fähigkeit, relevante Informationen im Arbeitsgedächtnis aufrechtzuerhalten, und können den Wechsel zwischen Aufgaben erschweren. Bei bestehender ADHS kann diese zusätzliche Belastung Desorganisation, Vermeidungsverhalten und das Gefühl der Überforderung verstärken.

Ein weiterer zentraler Mechanismus ist die emotionale Dysregulation. Obwohl sie kein „zentrales“ diagnostisches Kriterium des DSM-5-TR darstellt, werden Schwierigkeiten bei der Regulation intensiver Emotionen, Frustration, Reizbarkeit und Zurückweisungsempfindlichkeit bei Menschen mit ADHS häufig beschrieben. In Verbindung mit Angst kann ein schwer zu durchbrechender Teufelskreis entstehen: Kleine Fehler oder unvorhergesehene Ereignisse lösen Alarm aus, der Alarm verringert die kognitive Klarheit, die verminderte Klarheit führt zu mehr Fehlern und Vergesslichkeit, bis die Fehler schließlich die Vorstellung bestätigen, unfähig oder unzuverlässig zu sein.

ADHS, soziale Angst und Sensibilität gegenüber Bewertung

Eine besonders relevante Form der Komorbidität besteht zwischen ADHS und sozialer Angst. Menschen mit ADHS haben möglicherweise bereits seit ihrer Kindheit häufige Ermahnungen, Korrekturen, schulische Misserfolge, Ausgrenzung durch Gleichaltrige oder negatives Feedback im Zusammenhang mit Impulsivität, Unaufmerksamkeit oder organisatorischen Schwierigkeiten erlebt. Im Laufe der Zeit können diese Erfahrungen zu einer erhöhten Sensibilität gegenüber Bewertungen und zu einer stärkeren Angst beitragen, unangemessen zu erscheinen.

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit zeigte einen klinisch bedeutsamen Zusammenhang zwischen ADHS und sozialer Angststörung, insbesondere im Jugend- und Erwachsenenalter, betonte jedoch zugleich die Heterogenität der Studien und die Notwendigkeit weiterer Längsschnittforschung (Støre et al., 2024). Dieser Befund ist besonders wichtig, da soziale Angst ADHS verschleiern kann: Die betroffene Person kann zurückgezogen, gehemmt und perfektionistisch erscheinen, während zugrunde liegende Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionsprobleme unerkannt bleiben.

Unter erneuter Bezugnahme auf die Ergebnisse der bereits erwähnten Übersichtsarbeit kann diese Maskierung insbesondere bei Mädchen und Frauen häufig auftreten. Weniger hyperaktive Erscheinungsformen, stärkere Internalisierung des Leidens, kompensatorische Strategien und gesellschaftlicher Leistungsdruck können zu verspäteten Diagnosen führen, die oftmals erst nach Jahren von Angst, Erschöpfung oder depressiven Symptomen gestellt werden (Støre et al., 2024).

Die Rolle der Umwelt: Anforderungen, Kompensationen und chronischer Stress

Es ist bekannt, dass das individuelle Funktionsniveau eines Kindes oder Erwachsenen mit ADHS von der Wechselwirkung zwischen neurokognitiven Merkmalen und Umweltanforderungen abhängt. Ein Kind mit ADHS kann in einem strukturierten, vorhersehbaren und unterstützenden Umfeld relativ gut funktionieren, jedoch in Schwierigkeiten geraten, wenn Autonomie, schulische Belastung und organisatorische Anforderungen zunehmen. Ebenso kann ein Erwachsener über Jahre hinweg durch Anstrengung, Perfektionismus, Überkontrolle oder übermäßige Arbeit kompensieren, bis berufliche, familiäre oder zwischenmenschliche Anforderungen die verfügbaren Ressourcen übersteigen.

In diesem Zusammenhang kann Angst zu einer kompensatorischen Strategie werden. Sich ständig Sorgen zu machen, mehrfach zu kontrollieren, negative Szenarien vorwegzunehmen oder unter Druck zu arbeiten, kann wie eine wirksame Methode erscheinen, Fehler zu vermeiden. Langfristig erhöhen diese Strategien jedoch die emotionale und kognitive Belastung und fördern Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Vermeidungsverhalten und eine Verringerung der Selbstwirksamkeit.

Viele Erwachsene mit ADHS berichten, dass sie nur „in letzter Minute“ funktionieren, wenn der Druck der Dringlichkeit Aufmerksamkeitsressourcen aktiviert, die sonst nur schwer mobilisierbar sind. Dieser Mechanismus kann kurzfristig zu Ergebnissen führen, nährt jedoch einen Kreislauf chronischen Stresses: Prokrastination, Angstspitze, Leistung unter Druck, vorübergehende Erleichterung und anschließende Wiederholung desselben Musters.

Klinische Beurteilung: Worauf sollte geachtet werden?

Eine sorgfältige Beurteilung sollte die Entwicklungsanamnese, das aktuelle Funktionsniveau, die schulische und berufliche Vorgeschichte, das emotionale Profil, die Schlafqualität, mögliche Komorbiditäten sowie die funktionellen Auswirkungen umfassen. Es ist sinnvoll, nicht nur die Symptome zu untersuchen, sondern auch die Kompensationsstrategien: Wie viel Zeit benötigt die Person, um sich zu organisieren? Wie viel Energie verbraucht sie, um „funktionsfähig“ zu erscheinen? Wie viele Vermeidungsverhaltensweisen oder Kontrollrituale sind vorhanden? Wie hoch sind die emotionalen Kosten der täglichen Leistungsanforderungen?

Bei Kindern und Jugendlichen ist es von grundlegender Bedeutung, Informationen aus mehreren Quellen zu sammeln: Eltern, Lehrkräfte, klinische Beobachtung und standardisierte Instrumente. Bei Erwachsenen erfordert die Diagnose besondere Aufmerksamkeit für die Entwicklungsgeschichte, da viele Patientinnen und Patienten wegen Angst, Depression oder Burnout eine Beratung aufsuchen, ohne jemals die Möglichkeit einer ADHS in Betracht gezogen zu haben.

Internationale Leitlinien empfehlen, das Vorhandensein gleichzeitig bestehender Erkrankungen systematisch zu beurteilen, da Komorbiditäten die klinische Präsentation, die therapeutischen Prioritäten und die Prognose beeinflussen können (NICE, 2018; Wolraich et al., 2019; CADDRA, 2021).

Intervention: ADHS, Angst oder beides behandeln?

Die Antwort hängt von der klinischen Fallkonzeption ab. Es gibt keine für alle gültige Reihenfolge. Im Allgemeinen ist es notwendig zu identifizieren, welche Erkrankung stärker beeinträchtigt, welche die andere aufrechterhält und welche Ressourcen verfügbar sind.

Wenn die Angst schwerwiegend, allgegenwärtig oder mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten verbunden ist, kann es notwendig sein, direkt auf die Angstsymptome einzuwirken. Wenn die Angst hingegen hauptsächlich sekundär zu Desorganisation, Verspätungen, wiederholten Misserfolgen und exekutiver Überlastung erscheint, kann die Behandlung der ADHS indirekt auch die Angstsymptomatik reduzieren.

Die wirksamsten Interventionen sind häufig multimodal. Sie können Psychoedukation, Elterntraining im Entwicklungsalter, schulische oder berufliche Anpassungen, Training der exekutiven Funktionen, kognitive Verhaltenstherapie, schlafbezogene Interventionen, regelmäßige körperliche Aktivität und, wenn angezeigt, eine vom Facharzt verordnete und überwachte medikamentöse Behandlung umfassen.

Die kognitive Verhaltenstherapie kann besonders hilfreich sein, um an Vermeidungsverhalten, Perfektionismus, Intoleranz gegenüber Unsicherheit, geringem Selbstwertgefühl und Planungsstrategien zu arbeiten. Bei Patientinnen und Patienten mit ADHS muss die CBT jedoch häufig angepasst werden: stärker strukturierte Sitzungen, konkrete Ziele, Erinnerungen, visuelle Materialien, Monitoring zwischen den Sitzungen sowie gezielte Arbeit an Prokrastination, Zeitmanagement und Organisation.

Hinsichtlich der medikamentösen Behandlung zeigen die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Medikamente gegen ADHS auch bei Vorliegen von Komorbiditäten wirksam sein können. Die Wahl sollte jedoch das Symptomprofil, das Alter, die Schwere der Angst, Nebenwirkungen, die Präferenzen der Patientin oder des Patienten sowie die fachärztliche Beurteilung berücksichtigen. Einige Übersichtsarbeiten legen nahe, dass Atomoxetin bei Fällen mit komorbider Angst eine relevante Option darstellen kann, während Stimulanzien weiterhin zu den Referenzbehandlungen für die Kernsymptome der ADHS gehören, sofern sie geeignet und gut verträglich sind (Clemow et al., 2017; Cortese et al., 2018; Bryant et al., 2023).

Vom Symptom zur Entwicklungstrajektorie

Eine moderne klinische Perspektive betrachtet ADHS und Angst nicht als isolierte Etiketten, sondern als Entwicklungstrajektorien, die sich im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflussen. Ein impulsives und unaufmerksames Kind kann wiederholt negatives Feedback erhalten, ein Gefühl der Unzulänglichkeit entwickeln und ängstlich werden. Ein ängstlicher Jugendlicher kann schulische und soziale Herausforderungen vermeiden und dadurch weniger Gelegenheiten haben, Strategien der Selbstregulation zu erlernen. Ein Erwachsener mit nicht diagnostizierter ADHS kann eine Identität entwickeln, die auf Schuldgefühlen, Überkontrolle und Versagensängsten basiert.

Die klinische Aufgabe ist daher doppelt: die Symptome zu erkennen und die Bedeutung zu rekonstruieren, die sie in der Lebensgeschichte der Person angenommen haben. Dies ermöglicht den Übergang von einer moralisierenden Sichtweise — „er bemüht sich nicht“, „sie ist faul“, „er ist zu unruhig“, „sie macht sich zu viele Sorgen“ — zu einer funktionalen Sichtweise: Welche kognitiven, emotionalen und umweltbezogenen Prozesse halten das Leiden aufrecht?

Schlussfolgerungen

ADHS und Angst treten häufig gemeinsam auf und können, wenn sie koexistieren, die funktionelle Beeinträchtigung erheblich verstärken. Unaufmerksamkeit kann Unsicherheit erhöhen; Angst kann die Aufmerksamkeitsressourcen verringern; Desorganisation kann Schamgefühle fördern; Perfektionismus kann exekutive Schwierigkeiten verschleiern; Vermeidungsverhalten kann im Laufe der Zeit Autonomie und Selbstvertrauen reduzieren.

Eine sorgfältige, multidimensionale und nicht reduktionistische Beurteilung ist entscheidend, um – soweit möglich – zu unterscheiden, was zur ADHS gehört, was zur Angst gehört und was aus ihrem Zusammenspiel entsteht. Die wirksamste Intervention konzentriert sich selten auf nur ein Symptom: Sie erfordert Psychoedukation, konkrete Anpassungen, psychologische Arbeit an den aufrechterhaltenden Mechanismen und, wenn angezeigt, die Integration medizinischer Behandlung.

ADHS hinter der Angst – oder Angst hinter der ADHS – zu erkennen bedeutet nicht, Diagnosen zu vervielfachen, sondern der Person ihre Komplexität zurückzugeben. Und genau aus dieser Komplexität heraus kann ein präziserer, respektvollerer und wirksamerer klinischer Weg beginnen.

Psicologo
Dott. Matteo Bontempelli

Literatur

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